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Der Saronische Golf / Argolische Golf und die Kykladen
Segeln über offene See - zwischen den Kykladen wird jeder Tag zum
Segelfest. Im Frühjahr und Herbst, wenn der Meltemi, der ägäische
Nordwind, noch nicht allgegenwärtig ist, weht der Wind auch schon mal
aus Süden oder Südosten. Mit raschen Wetteränderungen in dieser Zeit
kann man immer rechnen. Der Meltemi bläst in der Hochsaison, ab Juni
bis September meist beständig mit Windstärken bis 6 Bft . Selten
einmal darüber. Wenn er nachts durchsteht, kann man davon ausgehen,
dass er die nächsten Tage bei über 7 Bft. stehen bleibt. Die Kykladen
sind also mitunter ein recht raues Revier. Stürmische See zwischen den
Inseln und Fallböen sind das Salz in der Suppe des Ägäis-Seglers.
Selbst erfahrenen Seglern wird dann alles abverlangt. Wer es gern
sportlich hat und sich und seine Crew ausreichend kennt, soll im Juli
oder August zur Hochzeit des Meltemi ins Zentrum der
Kykladen
(z.B. nach Mykonos) segeln ! Wer es lieber etwas gemütlicher möchte,
der findet im Saronischen
Golf, im Südwesten von Athen, ruhigere Segelreviere. Inseln mit
Namen wie Poros, Hydra, Spetsä und Ägina, sind trotz ihrer Nähe zu
Athen, ein angenehmes Segel
und Urlaubsrevier. Ausgangshäfen sind Athen und Lavrion.
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ISBN978-3-7688-0588-9
www.delius-klasing.de
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Die
Sporaden und Nördliche Ägäis
Von nördlichen Winden geschützt bieten die Sporaden kurze Schläge
zwischen den Inseln. Skiathos (Ausgangshafen), Skopelos, Alonissos,
Peristeri und Skiros bilden diese reizvolle Inselgruppe. Auch wenn Sie
in zwei Wochen nicht weit segeln, haben Sie doch mit Sicherheit Ihre
Freude an dieser eigenständigen Inselgruppe. Vorherrschend ist auch
hier der Wind aus nördlicher Richtung, der Meltemi, aber weniger stark
als weiter südlich. Alternativ und abhängig von der Segeldauer, wäre
auch ein Törn Richtung Norden zur Chalkidiki, mit Ihren gelben Sandstränden,
pinienbewachsenen Hügeln und den Klöstern auf Athos möglich.
Die
Inseln des Ionischen Meeres
Das ionische Meer ermöglicht ein ruhiges und gemächliches Segeln wie
kaum anderswo in Griechenland. Die Törns zwischen den Inseln und der
Festlandküste führen Sie durch geschützte Gewässer. Meist wird nach
Sicht navigiert, die Winde sind weniger stark als in der Ägäis und es
gibt keine Strömungen. Ein ideales Revier für Familien. Die südlichen
Inseln Lefkas, Ithaka und Kephalonia, sowie mehr als
20 kleinere Inseln bieten sichere Ankerplätze und Buchten,
umgeben von Pinienwäldern und Olivenbäumen. Im Norden liegt Korfu, die
größte der Ionischen Inseln, das von vielen europäischen Flughäfen
angeflogen wird und durch seine Mischung aus griechischer Antike und
venetianischer Geschichte und Architektur besticht. Ausgangsbasen sind
Gouvia/Korfu und Lefkas.
Die
Inseln des Dodekanes
sind nicht weniger rau als die Kykladen
und auch hier kann der Meltemi für Aufregung sorgen. Aber: Die Inseln
des Dodekanes, beginnend mit Samos im Norden bis Rhodos im Süden und
dicht vor der türkischen Küste, sind mit Ihrer herben Schönheit ein
noch relativ unberührtes Segelrevier und für viele das Beste vom
Besten ! Besonders auf den kleineren Inseln wie z.B. Kalymnos, Leros,
Lipsi, Arki oder Phourni erleben Sie noch ein sehr ursprüngliches
Griechenland. Wir empfehlen Ihnen dieses Revier besonders gerne und
geben Insidertips oder Arbeiten Törnvorschläge aus.
Pass/Führerscheine:
Personalausweis
oder Reisepass. Von der Crew müssen mindestens 2
Personen einen Segelführerschein besitzen. Der Skipper mindestens den
Sportbootführerschein See, SKS oder den BR-Schein. Ein zweites
Crewmitglied mindestens A-Schein oder ähnlichen Befähigungsnachweis.
Bei unseren Flottillen soll mindestens eine Person den Sportbootführerschein
See, SKS oder BR-Schein besitzen.
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